Was ist eine Sehnenscheidenentzündung?
Eine Sehnenscheidenentzündung entsteht durch Überlastung der Sehnen, die in engen Sehnenscheiden verlaufen. Unter gesunden Bedingungen gleiten die Sehnen reibungslos in ihren Sehnenscheiden und ermöglichen so Bewegungen bestimmter Gelenke. Werden diese Sehnen zu stark gefordert, so können diese an der Innenseite der Sehnenscheiden reiben. Dadurch kommt es zu einer Schwellung, einer Entzündung der Sehnenscheide. Wird das Gelenk dabei weiterhin belastet, so kann diese Sehnenscheidenentzündung intensiver werden. Die betroffene Entzündung ist dabei oft überwärmt, rot und geschwollen.
Vor allem bei Bürotätigkeiten, die primär vor dem Bildschirm stattfinden oder bei Tätigkeiten, bei denen die Handgelenke sehr belastet werden, wie zum Beispiel Illustratoren, Masseuren oder anderen arm- und fingerlastigen Tätigkeiten, kann es des Öfteren zu dieser Verletzung kommen.
Symptome einer Sehnenscheidenentzündung
Sehnenscheidenentzündungen äußern sich durch teilweise unerträgliche stechende und ziehende Schmerzen im Hand oder Fußgelenk. Die Schmerzen treten meist beim Bewegen oder Belasten der entzündeten Sehnenscheide. Ist die Entzündung schon sehr fortgeschritten, so kann sie auch im Ruhezustand oder nachts beim Schlafen schmerzen. Diese Beschwerden treten häufig an Handgelenken, Fingern oder Füßen auf und können den Alltag erheblich einschränken.
Behandlungsmöglichkeiten einer Sehnenscheidenentzündung
Wichtig ist zuallererst, die entzündete Sehnenscheide zu schonen und Überlastung zu vermeiden. Die Entzündung muss abklingen, damit Bewegungen wieder schmerzfrei möglich sind. Neben Ruhigstellung kann Kühlen helfen, die Entzündung schneller abklingen zu lassen. Legen Sie dabei eine Kühlkompresse in ein Tuch und wickeln Sie dieses um die betroffene Stelle.
Eine weitere Methode mit langer Tradition ist der Topfenwickel. Tragen Sie dabei den Topfen dick auf die entzündete Stelle auf und wickeln Sie diesen mit einem Geschirrtuch ein. Lassen Sie diesen max. 15-20 Minuten auf der betroffenen Stelle und achten Sie dabei, dass der Topfen nicht eintrocknet. Sie können diesen Werdegang zwei- bis dreimal täglich wiederholen.
Sehnenscheidenentzündung: Warm oder kalt behandeln?
Bei akuten Entzündungen empfiehlt es sich, Kältebehandlungen anzuwenden, um Schwellungen zu reduzieren. Wärmeanwendungen sollten hingegen erst in der chronischen Phase erfolgen, um die Durchblutung zu fördern. Viele Patient:innen fragen sich daher: Sehnenscheidenentzündung warm oder kalt behandeln? Die Antwort lautet: Bei akuten Beschwerden ist Kühlen die richtige Wahl.
Moderne Therapie: Kaltes Rotlicht von repuls
Eine wesentlich sauberere, unkompliziertere und medizinisch erforschte Methode, ist die des hochintensiven kalten Rotlichtes. Das kalte Rotlicht von repuls, welches in einer Frequenz von 632nm arbeitet, aktiviert die Zellenergie im bestrahlten Bereich und unterstützt so, die Entzündungsstoffe abzutransportieren. Mithilfe des Tiefenstrahlers schwillt die Entzündung schneller ab und eine Schmerzlinderung tritt schneller ein.
FAQ zur Behandlung von Sehnenscheidenentzündung mit kaltem Rotlicht
Was muss man bei der Behandlung mit kaltem Rotlicht beachten?
Die Behandlung sollte regelmäßig und gezielt durchgeführt werden. Empfehlenswert sind mehrere kurze Sitzungen pro Woche, meist etwa 6 bis 12 Minuten pro Region. Ärzt:innen, Therapeut:innen oder repuls Anwendungsbetreuer:innen können die Anwendung individuell anpassen, insbesondere bei Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme.
Kann kaltes Rotlicht auch vorbeugend bei wiederkehrender Sehnenscheidenentzündung helfen?
Ja. Besonders bei Menschen mit wiederkehrender Überlastung (z. B. durch Beruf oder Sport) kann eine präventive Anwendung sinnvoll sein. Kaltes Rotlicht fördert die Durchblutung und reduziert Mikroentzündungen frühzeitig, bevor sich eine akute Sehnenscheidenentzündung entwickelt. Eine prophylaktische Anwendung kann helfen, Beschwerden langfristig vorzubeugen.
Wie lange dauert die Heilung einer Sehnenscheidenentzündung?
Je nach Schweregrad dauert eine Sehnenscheidenentzündung zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen. Bei frühzeitiger Behandlung – insbesondere mit kaltem Rotlicht – lässt sich die Heilungsdauer oft verkürzen.



